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Das Bläserensemble Ludimus Domino Bereits weit vor dem entscheidenden Jahr 1989 begannen Interessierte des Posaunenchores Arle damit, sich außerhalb der Übungsstunden zu treffen. Eigentlich um Fussball zu spielen. Aber, wie das bei interessierten Bläsern nun mal so ist: Ohne (Blech-)Instrument läuft nichts. So freute man sich eher mehr auf die Regentage, hatte man doch einen Grund, nicht Fussball zu spielen und stattdessen zu blasen. Nach und nach fanden auch Bläser/Innen anderer Chöre zu dieser losen" Gemeinschaft, bis sich im besagten Jahr mehr und mehr eine feste" Mannschaft herauskristallisierte. Das Fussballspielen war mittlerweile völlig in den Hintergrund gerückt, stattdessen bereitete man sich auf das erste Konzert vor. Natürlich musste auch ein Name her, wie sonst sollte man für dieses Konzert auf Plakaten werben? |
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Es wurde lange überlegt. Ein Name, der gut klingt, der sich einprägt, sollte es sein. Vor allem aber sollte er das wesentliche Ziel der nun acht Hobbybläser ausdrücken: Gott zur Ehre zu blasen, das Evangelium, die frohe Botschaft, musikalisch herüberzubringen. So einigten sich die Musiker auf den klangvollen Namen Ludimus Domino", was bedeutet: Wir spielen dem Herrn". Zwischenzeitlich war aus dem Oktett ein 8.1- Ensemble" geworden, was wohl in dieser Art einmalig gewesen sein dürfte: Mit einer weibliche Gesangsstimme gelang es Ludimus Domino, eine eigene, unverwechselbare Note zu entwickeln. Zudem konnten endlich auch die Kesselpauken besetzt werden. Leider musste Anke jedoch das Ensemble aus beruflichen Gründen wieder verlassen. Neben bis zu zehn Auftritten pro Jahr in Ostfrieslands Kirchengemeinden gab Ludimus Domino u. a. bereits Konzerte in Hannover, Bremen und im Wendland. Ein Höhepunkt war ein Konzert in der Bundeshauptstadt Berlin bzw. Spandau. Aber auch in und um Sachsens Landeshauptstadt Dresden durften die Bläser etwas zum Besten geben. Weitere Konzerte z. B. im Rahmen des Landesposaunenfestes in Verden oder zur Eröffnung des Sprengelposaunenfestes in Esens runden das Tun des Ensembles ab. Ludimus Domino versucht sich an jeglicher Art blasbarer Musik, ob Klassik, Pop, Jazz oder auch Swing und Südamerikanische Rhytmen. Gerne werden auch andere Instrumente hinzugenommen, so wurden in der Vergangenheit z. B. Projekte mit Band durchgeführt. Percussion werden, wo´s passt, mit eingebaut. Auf eines legen die Bläser, die alle auch in ihren Posaunenchören sehr aktiv sind, aber besonderen Wert: Der Kontakt zu den Zuhörern in den Konzerten. Ist es mit geblasener Musik eher schwierig bis unmöglich, Wort und Text zu vermitteln, soll die Moderation und der Charakter der Konzerte die Zuhörer spüren lassen, was Dreh- und Angelpunkt der musikalischen Arbeit des Ensembles ist: Die frohe Botschaft um Jesus Christus. |